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Nichts ist so beständig wie die Veränderung

"Panta rei" sagen die Griechen und meinen damit das Gesetz der Veränderung. Alles fließt. Ebenso sagt dieses Gesetz aus, dass nichts auf dieser Welt wirklich genau gleich ist. Es gibt keine zwei Dinge, Wesen oder Erscheinungen auf dieser Welt und im gesamten Kosmos, die absolut identisch sind. Genau wie gerade dieser Augenblick. Er war noch nie da, er wird nie wieder kommen und es gab noch nie und wird auch in Zukunft nie wieder einen genau identischen Augenblick geben. Die ganze Schöpfung ist eine ständige Premiere.


Wir können uns nicht nicht verändern!


Das Leben ist Veränderung. Veränderungen gehören zum Leben dazu. Sie sind absolut unvermeidlich und das ist auch gut so. Ohne Veränderungen würden wir immer nur auf der Stelle treten – Entwicklung und Wachstum wären unmöglich. Dennoch stehen wir Veränderungen nicht immer positiv gegenüber. Manche von uns haben regelrecht Angst vor Veränderungen. Doch generell sind Veränderungen am Anfang weder gut noch schlecht. Entscheidend ist immer, was Du aus einer Veränderung machst. Wenn sich etwas verändert, dann kannst Du natürlich darunter leiden und darüber jammern. Du kannst aber auch folgendes tun: Überlege Dir doch einmal, was Dir diese neue Situation für Chancen und Möglichkeiten bietet.

Nehme ein Kind. Es wächst heran und verändert täglich sein Aussehen. Aber auch sein Bewusstsein verändert sich. Nun haben Versuche ergeben, dass das Kind sein Verhalten seiner Umgebung anpasst. So wird ein Kind, welches in einem Ghetto aufwächst anders mit sich selbst, mit seinen Mitmenschen und mit dem Leben selbst umgehen, als ein Kind, welches in einer vornehmen Gegend aufwächst.

Genau wie das Kind, so änderst auch Du Dich ebenfalls ständig. Ob physisch oder psychisch. Aber im Gegensatz zu Kindern hast Du einen entscheidenden Vorteil, Du kannst ganz bewusst in diese Veränderung eingreifen. Du kannst der Veränderung eine Richtung geben, Deine Richtung. Wie willst Du Dich verändern? Veränderungen tragen grundsätzlich immer eine Chance in sich. Eine Veränderung kann Dir immer zu einer Verbesserung der bestehenden Situation dienen. Wenn Du die Richtung die die Veränderung nehmen soll nicht angibst, dann wird Deine Veränderung von außen gesteuert. Dann unterliegst Du der ständigen Manipulation, bewusst oder unbewusst. Und diese Manipulation beeinflusst Deine Richtung der Veränderung. Dann kann die Veränderung natürlich auch zum Gegenteil dessen werden, was Du Dir für Dich wünschst.

Warte nicht bis Veränderungen von Außen kommen sondern initiiere sie selbst. Veränderungen können nämlich auch ein Instrument zu Deiner aktiven Lebensgestaltung sein. Es kommt nur darauf an, wie Du mit Veränderungen umgehst. Um Dein Leben selbst zu gestalten, kannst Du auch immer wieder selbst etwas verändern wollen – von Dir aus. Und dadurch bekommst Du eine positive Einstellung zu Veränderungen. Dann bist Du nicht nur Spielfigur im Spiel des Lebens, sondern aktiver Mitspieler. Du wartest nicht bis Dein Umfeld, Deine Umwelt die Veränderungen herbei führen, sondern Du erkennst selbst, wie und wo Du Veränderungen initiieren kannst. Das hat den entscheidenden Vorteil, dass Du den Veränderungen Deinen Stempel aufdrücken kannst. Mit anderen Worten, Du entscheidest selbst, welcher Qualität Deine Veränderungen sind.

Natürlich können wir nicht alle Veränderungen in unserem Leben kontrollieren. Aber wir können lernen mit Veränderungen richtig umzugehen, sodass sie uns nicht mehr aus der Bahn werfen. Unsere Skepsis oder Angst bezüglich Veränderungen ist vollkommen natürlich, denn sie sichert unser Überleben. Du darfst Dich von diesen Impulsen nur nicht beherrschen lassen. Du hast viele verschiedene Möglichkeiten, aktiv mit Deinen Gefühlen umzugehen, die mit Veränderungen verbunden sind. So kannst Du zum Beispiel lernen, Veränderungen immer auch, als etwas Positives zu erkennen und aktiv etwas daraus zu machen. Anstatt alles was neu, ist als Bedrohung zusehen, sehe in jeder Veränderung einfach immer wieder eine Chance für Dein persönliches Wachstum.

Viele Menschen fühlen sich wie ein Spielball ihres Umfeldes. Sie haben das Gefühl, dass sie nur noch auf das reagieren können, was um sie herum geschieht. Solche Menschen denken, Veränderungen kommen ständig von außen und man kann nichts tun, außer auf sie zu reagieren. Tatsächlich aber warten wir mit vielen notwendigen Entscheidungen bezüglich Veränderungen oft so lange, bis irgendetwas auf uns zukommt. Wir werden selbst also erst aktiv, wenn es nicht mehr anders geht. Und dann haben wir den Eindruck, dass wir nur noch reagieren können, selbst aber keine Wahl hatten. In Wirklichkeit hätten wir aber sehr wohl die Situation selbst verändern können. Fast alle Veränderungen haben Vorzeichen. Entscheidend ist nur, ob wir diese Vorzeichen wahrnehmen und dann auch danach handeln. In der Regel haben wir sehr viele Möglichkeiten, zu erkennen, in welche Richtung etwas verlaufen wird. Wir müssen nur die Augen öffnen, uns aktiv darum bemühen, die wichtigen Informationen zu erhalten und dann entsprechend damit umgehen. Du kannst selbst Dein Leben gestalten und eine selbst gewählte und für Dich vorteilhafte Veränderung bewirken. Du kannst Dir zum Beispiel rechtzeitig einen besseren Job suchen, bevor Du Deine Kündigung von Deinem Chef erhältst und dadurch wirklich nur noch auf Veränderungen von außen reagieren kannst.

Wenn uns eine Veränderung scheinbar aus heiterem Himmel trifft, befinden wir uns an einem Punkt, an dem wir nichts anderes tun können, als auf die Veränderung zu reagieren. Unsere Handlungsmöglichkeiten sind dann sehr eingeschränkt und es geht oft nur noch darum, Schaden zu begrenzen. Im Vorfeld hätte es sicher unzählige Möglichkeiten gegeben, die Situation selbst aktiv zu gestalten. Viele Menschen sind aber zu bequem, zu ängstlich oder auch einfach zu unachtsam bezüglich der kleinen und großen Signale, mit denen sich eine Veränderung meist ankündigt.

Jede Veränderung hat zwangsläufig eine viel positivere Qualität, wenn Du das, was um Dich herum passiert, bewusst wahrnimmst, kleine Signale erkennst und wenn Du dann beginnst, Veränderungen selbst bewusst anzustoßen. Dann kannst Du nämlich Entscheidungen bezüglich anstehender Veränderungen treffen und musst nicht mehr nur reagieren. Du entscheidest Dich dann vielleicht auch bereits für eine Veränderung, selbst wenn es eigentlich noch nicht zwingend notwendig wäre. Das nennt man dann Vorbeugen. Ein solcher Zeitpunkt ist z.B. gekommen, wenn Du kleine Anzeichen für gesundheitliche Probleme bemerkst. Vielleicht bekommst Du das Symptom mit ein bisschen Erholung oder mit Medikamenten wieder in den Griff. Hier wäre es aber sicher angebrachter, einmal zu überlegen, ob Du etwas an Deiner Lebensweise ändern müsstest. Denn tust Du das nicht, könnte irgendwann der Punkt kommen, an dem Du ernsthaft erkrankst – ein sogenannter "Schicksalsschlag". Dann bist Du gezwungen, etwas zu tun

Eine kleine Übung zum Schluss:

Überlege doch einmal in aller Ruhe, wo in Deinem Leben möglicherweise Veränderungen auf Dich zukommen oder notwendig sein könnten:
* an Deinem Arbeitsplatz / in Deiner Firma
* in Bezug auf Deine Partnerschaft
* in Hinsicht auf Deine Gesundheit
* in Fragen zu Deiner Zufriedenheit und Deines Wohlbefindens
* in Hinsicht auf Deine finanzielle Absicherung
* in Bezug auf Dein persönliches Wachstum
* in Bezug auf Deine Weiterentwicklung
* in Fragen Deiner Zukunftsplanung
* oder in anderen Bereichen?

Mache es Dir zur Gewohnheit, immer wieder zu überlegen, wo Du selbst etwas aktiv verändern kannst und zwar so, wie Du es willst und nicht wie es andere wollen. So nimmst Du nach und nach Veränderungen die negative Energie.

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