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Der Autopilot: Um mit schwierigen Situationen richtig umzugehen

Jeder von uns kennt das, Schicksals – Schläge. Schläge die uns das „Schicksal“ um die Ohren haut. Situationen in denen wir da stehen und oft der Ver-Zweifel-ung nahe sind. Situationen und Lebensumstände, die wir nur sehr schwer handhaben können. Die oft sogar so schwerwiegend sind, dass sie uns fast den Verstand rauben und wir nicht mehr klar denken können.

In diesen Situationen wünscht man sich die Augen aufzumachen und aufzuwachen aus einem Alptraum. Doch leider ist es Realität. Und wir müssen damit umgehen, ob wir wollen oder nicht. So unterschiedlich die Menschen und die Schicksalsschläge sind, so unterschiedlich ist auch der Umgang mit solchen.



Es gibt Menschen die können ganz einfach darüber hinwegsehen und gehen zum Tagesgeschäft über, andere wiederum zerbricht es fast. Was also kann man den unterschiedlichen Menschen, mit den unterschiedlichen Schicksalsschlägen antworten, wenn sie einem um Rat fragen.

Die altbekannten Floskeln kennt jeder: Das wird schon wieder. Nach jeder Nacht folgt ein Tag. Wenn Du denkst es geht nicht mehr kommt von irgendwo ein Lichtlein her. Wenn schwierig geht, geht es immer bergauf. Und so weiter. Aber helfen einem diese Floskeln wirklich weiter? Ich denke nicht. Die Frage ist sowieso, kann einem jemand bei einem Schicksalsschlag von Außen, also im Außen helfen? Ich sage, nur bedingt. Er kann Ratschläge, Tipps und Methoden geben. Aber helfen kann sich jeder in einer solchen Situation nur selbst, nämlich im Innen.

Eines wissen wir heute, verdrängen bringt gar nichts. Wir müssen uns der Situation stellen. Und dafür gibt es ab sofort den Autopiloten. Ich habe diesen Autopiloten entwickelt, nachdem ich selbst mal wieder in eine ohn-mächtige Situation gekommen war, in der ich glaubte, ohne Macht zu sein. Ich wusste beim besten Willen nicht wie ich mit dieser Situation umgehen sollte. Also setzte ich mich hin, nahm ein Blatt Papier und fing an, alles aufzuschreiben, was mir gerade in dieser Situation einfiel. Ich schrieb Fakten auf, ich schrieb Fragen auf die ich mir stellte, ich beschrieb meine ganze Situation so wie sie war und dann fing ich an zu analysieren. Und heraus gekommen ist mein Autopilot:

A wie Akzeptieren oder Aufschreiben

Wenn uns ein Schicksalsschlag trifft, dann stehen wir oft da und können keinen klaren Gedanken mehr fassen. Aber genau diese Klarheit die uns dann fehlt, wäre schon der erste Schritt, besser mit einer solchen Situation umzugehen. Deswegen sage ich, der erste Schritt bei einem Schicksalsschlag ist es, sich hin zu setzen und erst einmal alles aufschreiben was einem bewegt. Was macht mich so fertig? Was belastet mich? Wo liegt das Hauptproblem? Was ist jetzt anders als vorher? Wie konnte es dazu kommen? Und so weiter. Einfach alles aufschreiben, ohne groß darüber nachzudenken. Denn das Aufschreiben klärt die Dinge. Man kommt zur Ruhe, man atmet tief durch und was ich festgestellt habe, man schöpft wieder neue Kraft und neuen Mut.

U wie Umkehren oder Umdenken

Unsere Gedanken formen unsere Gefühle. Denke an den Schicksalsschlag und Du fühlst Dich schlecht. Denke an etwas Positives was Dir in der Vergangenheit viel Freude bereitet hat und Du fühlst Dich gut. Dorthin wo wir unsere Aufmerksamkeit lenken, erzeugt unsere Gefühle und unsere Stimmung. Also, die Situation ist nun mal wie sie ist. Wenn Du den ersten Schritt vollzogen hast, dann solltest Du die Situation so akzeptieren wie sie jetzt ist. Noch haben wir keine Zeitmaschine, also können wir die Zeit nicht zurück drehen und alles ungeschehen machen. Wir müssen nach vorne schauen und uns fragen, was an dieser Situation ist positiv. Alles was Dir dazu einfällt, jede Kleinigkeit, wieder aufschreiben, auch wenn es länger dauert. Immer wieder Notizen machen. Kaufe Dir am besten ein kleines Tagebuch. Denn ich weiß, gerade diese Frage ist am schwierigsten in der Situation und braucht Zeit. Wenn zum Beispiel ein geliebter Mensch von uns gegangen ist, was soll daran positiv sein.

Als meine Mutter starb, hätte ich nie daran gedacht, dass daran etwas positiv sein kann. Heute weiß ich, dass mein Verhältnis zu meinem Papa wesentlich besser geworden ist und mein Vater sich ebenfalls um 90 Grad gedreht hat. Er tut heute Dinge, die er früher immer meiner Mutter überlassen hat. Das heißt er ist an dieser Situation gewachsen, das tut mir gut zu sehen. Und auch das Verhältnis zu meiner Schwester Karin ist besser geworden. Wir fühlen uns näher als vorher. Was nur mich anbelangt, ich fühle mich heute freier, weil ich mich trotz meiner 54 Jahren immer noch fragte: „Was würde meine
Mama dazu sagen?“ wenn ich mal wieder was unternommen hatte und mir nicht sicher war ob es richtig oder falsch ist.

Versteh mich bitte nicht falsch, meine Mama fehlt mir ohne Ende und ich weine auch heute noch oft wenn ich an sie und an die schönen Momente mit ihr denke. Und der Tod von Mama selbst, hatte ganz sicher nichts Positives, aber ich weiß ich kann sie nicht mehr lebendig machen und sie würde auch nicht wollen, dass ich so traurig wegen ihr bin. Darüber habe ich mich oft, als sie noch lebte, mit ihr unterhalten. Sie würde wollen, dass ich mein Leben lebe und genieße. Und das tue ich, ich konzentriere mich darauf, was sich seit dem Tod von Mama, für mich positiv verändert hat und versuche mich
darüber zu freuen.

T wie Trennung und/oder Loslassen

Egal was den Schicksalsschlag verursacht hat, es geht dabei immer um Trennung, Abschied und natürlich loslassen. Wenn Dein Geschäft gerade den Bach runter gegangen ist (so wie bei mir) dann musst Du Dich davon trennen. Wenn Dein Partner Dich verlassen hat, dann musst Du Dich davon trennen. Wenn ein geliebter Mensch von Dir gegangen ist, dann musst Du Dich davon trennen. Und damit meine ich das Trennen im Innen, von der Trauer, dem Schmerz, den Ängsten, den Problemen, den Sorgen, dem Kummer usw.

Rita Pohl umschrieb es in Ihrem Buch so: „Weg mit emotionalem Ballast, das Befreien der Seele!“
Löse Dich von Deinen negativen, Dich zerfressenden Gedanken indem Du Dir positive Gegengedanken machst, für die Du dankbar sein kannst. Rufe Dir dazu die entsprechenden Bilder in Dein Bewusstsein. Ich darf Dir ein paar Beispiele nennen:

Negativ: Meine Mutter ist gestorben und ich bin voller Traurigkeit
Positiver Gegengedanke: Mama wollte immer, dass ich mein Leben genieße. Sie hat sich immer gefreut wenn es mir gut gegangen ist. Ich hatte eine tolle Zeit mit Mama erlebt. Ihre Erziehung und das was Sie mich gelehrt hat, das trage ich in mir für immer. Auch die schönen Erinnerungen an sie. Dafür kann ich dankbar sein.

Negativ: Mein Geschäft ist den Bach runter gegangen.
Positiver Gegengedanke: Endlich habe ich keinen Druck mehr wegen laufend neuer Rechnungen die ich sowieso nicht mehr bezahlen könnte. Endlich habe ich diese ganzen Kostenbringer weg und damit auch den immensen Druck los, der auf mir lastete. Ich bin endlich frei neue Wege einzuschlagen und habe viel Zeit und Raum für neue Ideen. Dafür kann ich dankbar sein.

Negativ: Mein Partner hat mich verlassen und ich kann nicht ohne ihn leben.
Positiver Gegengedanke: Ich hatte eine schöne Zeit mit ihm/ihr. Dieser Zeitabschnitt ist jetzt vorbei und das was vor mir liegt, kann und wird noch viel besser werden. Jetzt habe ich wieder mehr Zeit für mich und meine Bedürfnisse. Ich kann und darf mich endlich wieder nur voll auf mich konzentrieren, denn ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben. Dafür kann ich dankbar sein.

Sicher kannst Du jetzt nachvollziehen wie ich dieses trennen und loslassen gemeint habe. Und ganz wichtig dabei ist auch, Dich nicht selbst zu verurteilen. Sein dankbar für die positiven Dinge die sich jetzt für Dich ergeben. Denn wie Neale Donald Walsch schrieb: "Dankbarkeit ist das Ende des Urteilens. Sowohl des Beurteilens als auch des Verurteilens."

O wie Optimismus tanken

Im wahrsten Sinne des Wortes. Ein Schicksalsschlag raubt einem die letzten Reserven die man hat. Er geht an die Nerven und man fühlt sich müde und ausgelaugt. Die Batterien sind leer, der Akku verbraucht. Nun muss wieder neue Energie getankt werden. Und wie macht man das, wie tankt man wieder positive Energie und Optimismus? Indem man nach vorne denkt und sich Ziele setzt. Neue Ziele oder auch alte vergessene Ziele wieder hervor holt. Das was man eigentlich schon immer machen wollte. Das woran einem das Herz hängt. Da wo Deine Leidenschaft zu Hause ist. Das was Du aus irgendwelchen Gründen bis heute nicht getan hast.

Optimismus tankt man am besten dort wo sich Freude, Zuversicht, Spaß, Hoffnung und Liebe die Hand geben. Es sind die Dinge die uns im Innen bewegen, wenn wir nur daran denken. Es sind genau die Sachen die uns immer zum lachen gebracht haben, die immer mit Glücksgefühlen verbunden waren. Es ist all das was den Spaß und die Freude in unserem Leben ausgemacht hat. All das womit wir uns immer identifiziert haben, was uns ausgemacht hat und was andere so sehr an uns geliebt haben. Ich habe dazu einen schönen Satz erfunden: Tue was Du liebst und Du wirst lieben was Du bist!

P wie Power die Kraft die in Dir steckt

Wusstest Du dass Du viel mehr Power, also emotionale Kraft hast, als Du selbst denkst? Man sagt zum Beispiel, der Mensch wächst an seinen Aufgaben und Herausforderungen. Und genau das meine ich. Wenn Du vor einer riesigen Aufgabe stehst, zum Beispiel den ganzen Schuldenberg zu bezahlen, den Dein misslungenes Geschäft verursacht hat, dann kann es sein, dass Dich diese Gedanken erschrecken und schlecht schlafen lassen. Aber wenn Du nun dieses große Ziel unterteilst, so lange bis Du den ersten Schritt sofort, heute noch gehen kannst, dann hat dieser große Berg seinen Schrecken verloren.

Du musst Schritt für Schritt gehen. Du kannst nicht den ganzen Berg auf einmal wegkarren. Du nimmst eine Schaufel und fängst mit einer Schubkarre an. Setze für Dich Prioritäten. Was ist am wichtigsten, was ist am dringendsten. Wenn ein geliebter Mensch gestorben ist und Du denkst, dass er nie wieder zu Dir kommt und all die Dinge tut die er getan hat, dann frage Dich was von dem, kannst Du alleine tun, was ihr gemeinsam immer gemacht habt oder noch tun wolltet. Tue es einfach, denke er hätte es sicher genauso gemacht. 


Denn die Trauer um einen geliebten Menschen spielt sich nur in unserem Kopf ab. Wenn dieser geliebte Mensch noch da wäre und Du würdest ihn fragen, wie Du Dein Leben weiter leben sollst wenn er nicht mehr da ist, dann bin ich mir zu 100 % sicher, er würde wollen, dass Du glücklich bist und Dein Leben genießt. Und er würde auf keinen Fall wollen, dass Du Dich schlecht fühlst und nichts mehr von all dem tust, was Du vorher mit ihm getan hast und noch tun wolltest.

Oder wenn Du daran denkst nun ein Leben lang alleine ohne den Partner den Du mal geliebt hast zu sein, dann kann es schon sein dass Dich dieser Gedanke jetzt sehr traurig macht. Dann teile den ganzen Berg in kleine Schritte. Lerne erst einmal mit Dir selbst alleine klar zu kommen. Was fehlt Dir denn wirklich ohne Deinen Partner? Was kannst Du alleine nicht mehr tun ohne ihn? Was oder wer kann Deinen Partner in bestimmten Situationen ersetzen? Vielleicht ein neuer Tanzpartner? Vielleicht jemand der jede Woche mit Dir ins Kino geht? Vielleicht ein guter Freund, der Dir immer mit Rat und Tat zur Seite steht? Widme Dich Deinen Freunden, gehe unter Leute, lerne neue Menschen kennen und vor allem, fange an die Zeit mit Dir selbst zu genießen.

Nach jedem erreichten Teilziel, hat man Grund zur Freude und es ist wie ein Motivationsschub um weiter zu machen. Also, schreibe auf welchen Berg Du abtragen willst, welche Strasse Du zu gehen hast und frage Dich wie Du die ganze Strecke unterteilen kannst. Betrachte nie den ganzen Weg sondern immer nur das Teilstück was gerade vor Dir liegt. Und immer aufschreiben wenn ein Teilstück geschafft ist! Führe Dein Tagebuch. Nenne es meinetwegen „Autopilot zum glücklich sein“.

I wie Ideen erkennen und umsetzen
Wenn Du an dem letzten Punkt gearbeitet hast, also wieder Optimismus getankt hast, dann kann es gut sein, dass Du vollkommen neue Ideen bekommen hast. Denn die meisten guten Ideen entstehen aus Notsituationen heraus. Wenn u also alle Schritte bis hier hin gegangen bist und Dein Geist wieder frei ist, dann hast Du Platz für Neues geschaffen. Denke einfach mal darüber nach, was Du jetzt tun kannst, womit Du Dich beschäftigen willst, was Dein Herzenswunsch ist, was für Dich, nach dem Schicksalsschlag nun eine größere Bedeutung hat. 


Man sagt nichts geschieht ohne Grund auf dieser Welt. Also hatte auch dieser Schicksalsschlag der Dich ereilt hat seinen Grund. Also welche Idee, welchen Grund könnte Dein Schicksalsschlag für Dich gehabt haben? Wozu zwingt er Dich? Was hat er bewirkt? Was treibt Dich jetzt an? Fange an Dich für Neues zu interessieren.

Durchstöbere das Internet oder eine Buchhandlung. Hole Dir „Input“, informiere Dich. Finde heraus, was Dir jetzt Spaß macht. Wonach steht Dir der Sinn, was bringt Dir Erfüllung? Lass Dich inspirieren. Von Deinen Mitmenschen, von Deiner Umgebung einfach von allem was Du jetzt wahrnimmst. Sei offen, öffne Deinen Geist. Es reicht es häufig schon einfach mal einen Tag Pause zu machen. Du kannst ein Buch lesen oder spazieren gehen. Sport ist auch nie falsch. Vielleicht kannst Du auch ins Kino gehen oder Dich mit Freunden zum Essen verabreden. So wird der Kopf frei und das führt häufig zu mehr Ideen und auch besseren Ideen.

L wie Liebe das Leben und lebe die Liebe

Das bedeutet, auf Deine Seele, auf Deine Gefühle und Dein Herz zu hören. Auch wenn Dein Verstand Dir sagt, bzw. sagen will, was richtig und falsch, gut oder schlecht ist. Verlasse Dich auf Dein Gespür, auf Deine Intuition. Spüre und fühl Dich in die jeweilige Situation hinein. Fühlt sich etwas gut an, bist Du voller Freude wenn Du daran denkst, dann tue es. Das bedeutet auch, dass Du die Menschen in Deinem Umfeld um Dich herum, so akzeptierst und so annimmst, wie sie nun mal sind. 


Beginne jeden Tag mit dem Vorsatz, Gutes zu erkennen und dafür dankbar zu sein. Wenn das Leben es gut mit Dir meint, dann sei dankbar dafür. Auch oder gerade für die kleinen Dinge im Leben. Davon gibt es genügend. Sei dankbar, wenn Du morgens aufstehen kannst und bist gesund. Sei dankbar für ein Lächeln in der Straßenbahn. Sei dankbar wenn ein hilfsbereiter Mensch Dir die Tür aufhält. Sei auch dankbar für all Deine Freunde, die gerne mit Dir ihre Zeit verbringen möchten. Sei dankbar, dass Du noch den Duft der Rosen riechen, die Wärme der Sonne spüren und das Zwitschern der Vögel hören kannst. Es gibt so viele Dinge für die wir dankbar sein können.

Beginne jeden Tag mit dem Vorsatz, auch selbst immer wieder Gutes zu tun. Wann hast Du zum letzten Mal mit einem einsamen Menschen in Deinem Umfeld gesprochen und ihm für eine kurze Weile seine Einsamkeit genommen? Wann hast Du zum letzten Mal ganz uneigennützig einem Freund geholfen, sein Leben zu verbessern? Wann hast Du zum letzten Mal etwas getan um diese Welt etwas besser und das Leben für andere Menschen etwas lebenswerter zu machen? Bedenke immer, was Du gibst, was Du aussendest, kommt immer wieder vielfach zu Dir zurück. Also sorge jeden Tag dafür, dass Du positive, liebevolle Dinge aussendest. Du kannst Dir und Deinem Umfeld nichts besseres tun.

O wie Offenheit, Ehrlichkeit und Vertrauen

Offenheit, Ehrlichkeit und Vertrauen in erster Linie zu Dir selbst. In schwierigen Situationen in denen man steckt machen wir oft den Fehler, wir gehen nicht offen und ehrlich damit um. Wir machen uns selbst etwas vor und anderen auch. Unser Vertrauen in uns und das Leben wird damit immer weniger. Also sollten wir auch oder gerade in schwierigen Lebensphasen, so offen und ehrlich mit einer Situation umgehen wie es uns möglich ist.

Wenn wir gefragt werden, wie es uns geht, nicht auf die Standartfloskel zurückgreifen: „…ganz gut!“ sondern offen und ehrlich sagen, wenn es uns nicht so gut geht. Es geht nicht darum Mitleid zu erregen oder auch um Hilfe zu betteln. Nein es geht darum uns selbst und anderen nichts mehr vorzumachen, was nicht ist. Gestehe Dir und anderen Deine Probleme ehrlich ein. Das schafft Vertrauen und ein stärkeres, positives SelbstWert-Gefühl. Vermeide bei Deinen Eingeständnissen allerdings, ins Jammern zu verfallen.Begegne der Frustspirale, indem Du mit Deinen Mitmenschen auch gemeinsam nach neuen Perspektiven, Möglichkeiten und Chancen Ausschau hältst. So motivierst Du auch Deinen Tatendrang.

Wie heißt es in der Zen-Philosophie: Die gute Zeit ist die schlechte Zeit. Die schlechte Zeit hingegen die gute, weil alles in Bewegung gerät und neue Chancen und Möglichkeiten bringt. Was heute als schwierigster Schicksalsschlag daher kommt, kann sich im Laufe der Zeit genauso gut zu einem sehr wertvollen Lernschritt und zu einer noch größeren Herausforderung herausstellen. Und jeder Mensch wächst mit seinen Herausforderungen. Aber auch nur wenn man sie offen und ehrlich wahrnimmt.

T wie TUN, am besten Tag und Nacht

Dies ist der letzte Schritt meines Autopiloten. Nachdem Du nun alles theoretisch wieder soweit auf die Reihe gebracht hast, in erster Linie Dich selbst, musst Du Dein neues Leben nun in Angriff nehmen. Die schönste Theorie taugt gar nichts, wenn Du nicht die Praxis folgen lässt. Der erste praktische Schritt war es, Dir ein kleines Tagebuch zu kaufen und dort alles aufzuschreiben. Nun kannst Du dieses Tagebuch Erfolgstagebuch nennen, denn ab heute trägst Du dort jeden Tag all die Dinge ein, die ab heute für Dich positiv gelaufen sind.

Nehme Dir jeden Tag eine Stunde Zeit um mit Dir selbst an Dir selbst zu arbeiten, Wenn Du mir jetzt sagst, dass Du diese eine Stunde nicht hast, dann sage ich Dir, das stimmt nicht. Du hast diese eine Stunde und zwar morgens eine halbe Stunde nach dem Aufstehen und abends eine halbe Stunde bevor Du ins Bett gehst. Und wenn nicht, dann schaffe Dir diese halbe Stunde mit Dir selbst. Denn es ist gut möglich, dass dies in Zukunft Deine wertvollste Stunde am ganzen Tag ist.

Morgens schreibst Du Dir all die Dinge auf, die Du erledigen willst, die positiv für Dich sind. Gehe jeden Tag mindestens einen positiven Schritt in Deine neue positive Zukunft. Nehme Dir jeden Tag mindestens eine positive Sache vor, die Dich in der Situation in der Du steckst, weiter nach vorne bringt. Arbeite jeden Tag mit dem Autopiloten. Auch wenn die einzelnen Abschnitte des Autopiloten nacheinander aufgelistet sind, so vermischen sie sich doch im Laufe der Zeit.

A Nehme Dir jeden Tag Zeit, den momentanen IST - Zustand zu beschreiben. Das zeigt Dir wie Du im Laufe der Zeit positiver mit der Situation umgehst.
U Nehme Dir jeden Tag Zeit Positives in Deiner Situation zu erkennen. Das nimmt Dir die schlechten Gefühle
T Nehme Dir jeden Tag Zeit, Dich im Loslassen zu üben. Weg mit emotionalem Ballast, das befreit Deine Seele.
O Nehme Dir jeden Tag Zeit, Optimismus zu tanken. Das bringt wieder Freude, Zuversicht, Spaß, Hoffnung und Liebe in Dein Leben
P Nehme Dir jeden Tag Zeit, darüber klar zu werden, wie viel POWER Du wirklich hast. Nimm Deine Teilziele und hake ab was Du bereits geschafft hast. Das stärkt Dein Selbstvertrauen.
I Nehme Dir jeden Tag Zeit, neue Ideen zu sammeln. Denn sie sind der Zündstoff für Deine neue positive Zukunft.
L Nehme Dir jeden Tag Zeit, für die Liebe. Schreibe Dir auf was Du alles an Deinem Leben liebst. Liebe ist das einzige was sich vermehrt wenn man es teilt.
O Nehme Dir jeden Tag Zeit, offen und ehrlich mit Dir und Deinen Mitmenschen zu
sein. So wandelst Du Deine Situation und erhältst Rückenwind vom Universum.
T Nehme Dir jeden Tag Zeit, an Dir und Deinen Träumen zu arbeiten. Das bringt Dich dorthin, wohin Du wirklich willst.

Viel Spaß und Erfolg dabei wünscht Dir Hanno
 

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